13. Januar 2015 - Habisreutinger, Leuchttürme der Holzobjekte

Neubau des Architekturbüros hauserpartner - ruhige Arbeitsatmosphäre in "fließenden" Räumen

In nur 14 Wochen Bauzeit entstand das kubisch konstruierte, eingeschossige Bürogebäude für das Architekturbüro
hauserpartner mitten im Industriepark Altensteig-Egenhausen. Bauherr und Architekt Helmut Hauser verwirklichte
auf rund 25 x 25 m seine Idee von „fließenden“ Räumlichkeiten – wie der offene Grundriss bestätigt. Wesentliches
Augenmerk lag dabei auf offenen und großzügigen Arbeitsplätzen, die eine direkte Kommunikation ermöglichen und
zugleich ein konzentriertes Arbeiten jedes einzelnen Mitarbeiters zulassen. Um diese beiden – scheinbar gegensätzlichen –
Argumente unter der lichten Raumhöhe von 3,40 m zu vereinen, setzte Helmut Hauser eine stark schallabsorbierende
Decke aus LIGNATUR-Elementen ein. Doch bereits vor dem Betreten des Gebäudes offenbart sich der innovative Bau-
charakter: So ist die Fassade horizontal in drei Zonen geteilt, raumhohes Dreischeiben-Wärmedämmverbundglas, ein
„freischwebender“ Sockel und eine ringsum laufende 0,8 m hohe Attika verbinden sich zu einer stabilen, minimalistischen
Architekturform – einem Bürogebäude der Zukunft.

Auch bei Hochbetrieb bleibt es in den offenen Büroräumen angenehm ruhig. Die Multifunktionsdecke aus LIGNATUR-
Elementen absorbiert den Schall und sorgt damit für eine ausgezeichnete Raumakustik. Doch das Holzzentrum Habisreutinger
lieferte nicht nur deshalb diese gelochten Deckenelemente an das Architekturbüro hauserpartner. LIGNATUR-Systeme bieten
neben bester Raumakustik und optischer Qualität auch idealen Wärme-, Schall- und Brandschutz. Einzelne Elemente
werden bei der Gebäudeplanung präzise aufeinander abgestimmt. Im Falle dieses Projekts wurden 16 cm starke LIGNATUR-
Flächenelemente (LFE) mit einer Breite von 1 m auf über 600 m² Fläche eingesetzt, um die Stützen-Träger-Konstruktion
im 5 m-Raster zu überspannen. Sie bilden das Flachdach. Aus der Verbindung mittels Schubstahllaschen resultiert
eine statische Deckenscheibe, auf der die Wärmedämmung angebracht wurde. Die spezielle Akustiklochung auf der
Plattenunterseite sowie die dahinterliegenden Schallabsorptionsplatten (LIGNATUR-Akustikelemente Typ 3.1) gewährleisten
beste Akustik in den Büroräumen. Und auch optisch überzeugt die Decke – dank eines Lichtschutz-Anstrichs – mit beständig
heller Holzfärbung.

Die beeindruckend kurze Bauzeit des Bürogebäudes wurde durch konsequente Planung ermöglicht. Sämtliche Bohrungen
für die spätere Montage der einzelnen Elemente wurden vorgefertigt und auch die hervorragende Oberflächenoptik in
Sichtqualität brachte eine effektive Zeit- und Kostenersparnis mit sich. Die Montage wurde somit innerhalb eines Tages
umgesetzt – nicht zuletzt wegen des einfachen Verlegesystems der LIGNATUR-Elemente. Ein beeindruckendes Projekt
mit „flüsterleiser“ Innovationskraft, das die Profis von LIGNATUR und Habisreutinger von der Planung bis zur Lieferung
der LIGNATUR-Elemente begeistert begleitet haben.

Ihre persönlichen Ansprechpartner im Holzbau
Martin Maier (Bayern), Alexander Döhner (Baden-Württemberg Ost) und
Sebastian Früh (Baden-Württemberg West) beraten Sie gerne individuell!
 

  

Objekt:       Bürogebäude hauserpartner, Altensteig
Bauherrr &
Architekt:   Helmut Hauser


 

 

Neue Präsenz für den historischen Comturey-Turm und das Schloss auf Mainau - kompakter Neubau öffnet Sichtachsen, strukturiert Funktionsbereiche

Als unübersehbare Landmarke prangt der mittelalterliche Comturey-Turm am See- und Ankunftsbereich der Insel Mainau im Bodensee in die Höhe. Der unumgängliche Abriss der umliegenden Gastronomieanlagen aus den 1970er Jahren erwies sich als einmalige Chance, den heterogenen Hafenbereich neu zu gestalten und eine Strukturierung, die der starken Frequentierung während der Sommermonate gerecht werden sollte, vorzunehmen. 

Nach Abschluss der ersten Planungsphase begannen die Arbeiten für den kompakten Neubau unter der Planung des Architekten Matthias Hein im November 2012. Auf einem Grundstück von insgesamt 447.584 m² wurden 2.470 m² Fläche bebaut. Der zentrale Bau schließt die bisher aufgeteilten Bereiche von Kasse und Information in einer kompakten Einheit zusammen. Zudem wurde die Infrastruktur für die Bewirtung des neuen Biergartens integriert, sodass durch die geschaffene Situierung klar getrennte Zonen für Schiffsankunft und Besucherzutritt entstanden. Die zentralen Funktionsbereiche – darunter das Bäckerei-Café, das À-la-carte-Restauarant, der Bankettbereich und der Kiosk – wurden in einem langgestreckten Baukörper unterhalb des Schlosses eingebettet.

Um die Parklandschaft trotz der umfassenden Baumaßnahmen stärker in den Fokus zu rücken, wurde die sichtbare Bebauung verringert, ein Dachgarten mit sensationellem Blick realisiert. Baulicher Abschluss des Gartens bildet dabei ein 103 m langes Fassadenband, das mit bis zu 4,5 m schattenspendend auslädt. Als Holzspezialist unterstützte Habisreutinger diese Baumaßnahmen mit umfassender Produktkompetenz und langjährigen Erfahrungswerten rund um das Thema Fassade. Geliefert wurden 500 m² Rhombus Leisten in Weißtanne (Oberfläche mit feinem Bandsägeschnitt und ohne Oberflächenbehandlung) sowie 600 m2 Weißtannetäfer mit gleichen Oberflächeneigenschaften. Als signifikantes Baumerkmal ist auch das Dach komplett in Holz konstruiert und verkleidet worden. Es verjüngt sich zum Innenraum wie ein Trichter und schenkt der neuen Comturey sowie dem Schloss angemessene Präsenz – auch vom Seeufer aus. Vier Lichthöfe, die in den Hang geschnitten wurden, gewähren der historischen Bausubstanz noch mehr Freiraum und sorgen für zusätzliches Licht im Inneren des Gebäudes. Dort erwartet den Besucher von jetzt an ein ockerfarbener Magnesit-Estrich sowie eine reflektierende Wand- und Deckenverkleidung in Weißtanne. Habisreutinger begleitete den kompletten Innenausbau und realisierte in Kooperation mit HEIN architekten, dem HIRTHE Architekturbüro und der Mainau GmbH auch die Einrichtung in hellem Tannenholz. Konkret wurden dafür 1000 m² Weißtannenleistendecken mit Brandschutzklasse B1, kesseldruckimprägniert, sowie 450 m2 Weißtannentäfer Wandverkleidungen mit natur-transparent-geölter und geschliffener Oberfläche geliefert. Des Weiteren wurden 300 m2 Spannplatten in Weißtanne verbaut. Durch die furnierte Oberfläche der Platten konnte eine hochwertige Optik realisiert werden – in Kombination mit den massiven Täfer wirkt der Innenausbau wie aus einem Guss. Für die angrenzende Terrasse wurden 490 m² Thermo Esche Terrassendielen auf einer Aluminium Unterkonstruktion verlegt. Auch sie kamen vom süddeutschen Holzspezialisten.

Weiterführende Informationen erhalten Sie gerne von unseren Spezialisten für Akustiksysteme Reinhold Evers (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland) sowie Frank Gühring (Bayern und Hessen) und von Ihren persönlichen Ansprechpartnern im Holzbau Martin Maier (Bayern), Alexander Döhner (Baden-Württemberg Ost) und Sebastian Früh (Baden-Württemberg West).

Objekt:       Neue Comturey, Insel Mainau
Bauherr:     Mainau GmbH
Architekt:   HEIN architekten, Bregenz



 

Das Restaurant "Kuhstall" in Oberstaufen - urgemütlich mit Alholz gestaltet

Eintreten und einfach „dahoam“ fühlen – mit bayerischer Gastlichkeit und urtypischer Innenraumgestaltung aus echtem
Holz, schweren Balken und grobem Mauerwerk hat sich das Restaurant „Kuhstall“ einen Namen im Allgäuer Kurort
Oberstaufen
gemacht. Insbesondere das eingesetzte Altholz bringt den ursprünglichen Charakter der Räumlichkeiten
zum Tragen.

Bei der Überholung des rustikalen Interieurs war Habisreutinger nicht nur als kompetenter Berater rund um das Produkt-
thema Altholz gefragt, sondern lieferte dieses faszinierende Holzprodukt für die Ausstattung der gesamten Gaststätte.
Als „Rarität mit Geschichte“ hat sich die markante Altholzkollektion einen Namen gemacht. Die Hölzer – darunter auch
Fichte, Tanne und Kiefer – kommen zumeist aus Österreich, nur das Eichenholz wird aus Ungarn und Tschechien
importiert. Die charakteristische Maserung und Struktur sowie die markante Holzfärbung sind durch das Alter der Hölzer
bestimmt. 100 bis 300 Jahre muss ein Holz überdauert haben, um für die schonende Weiterverarbeitung in Frage zu
kommen. Um die originale Patina zu erhalten, wird das Holz lediglich gedämpft und getrocknet. Aus diesen Prozessen
resultieren einzigartige Holzoptiken mit sonnenverbrannter Sichtseite, feinen Rissen und authentischen Wurmbildern.

Bei der Verkleidung des Tresens sowie beim Verlegen von Wand- und Deckenelementen wurden 3-Schichtplatten verwendet.
Die groben Holzoberflächen und die natürliche Patina des Holzes ermöglichten dabei einen nahtlosen Übergang zwischen
massiven Stützbalken, puristischer Wandgestaltung mit weißem Putz und den urigen Sprossenfenstern. Auch in
Kombination mit wuchtigem Stein konnten die Altholzplatten überzeugen. Sie schenken dem Raum heimelige Wärme
und visualisieren die Allgäuer Gastfreundlichkeit auf höchstem Niveau. Der „Kuhstall“ in Oberstaufen – ein uriges
Gasthaus mit alten Wurzeln.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie von unserem Plattenspezialisten Florian Oberle.

Objekt:        Kuhstall, Oberstaufen
Architekt:    Gisela Schwarz, Limburg


 

Unsere Experten für den Architekten- und Planerservice

Akustik:
Reinhold Evers (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland), Tel. 0751/4004-260
Frank Gühring (Bayern, Hessen), Tel. 0751/4004-289

Boden, Wand & Decke:
Markus Zeh, Tel. 0751/4004-171

Holzbau:
Martin Maier (Bayern), Tel. 0751/4004-259
Sebastian Früh (Baden-Württemberg West), Tel. 0151/44825474
Alexander Döhner (Baden-Württemberg Ost), Tel. 0751/4004-221

Oberfläche:
Michael Pfeifer, Tel. 0751/4004-170

Plattenwerkstoffe:
Florian Oberle, Tel. 0151/26523272

Türen:
Daniel Sorg, Tel. 0751/4004-154

 

 

Teambild Akustik Slideshow
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