02. Juli 2014 - Gut gebaut mit Holz ausgebaut

Der richtige Ton macht die Musik - Kompetenz in Akustiksystemen

Eine gute Akustik beeinflusst maßgeblich die Wirkung von Räumen, besonders wenn diese von vielen Menschen
frequentiert werden. Neben schallabsorbierenden Materialfunktionen stehen nun schon seit Längerem auch
ästhetische Ansprüche im Raum. Architektonische Herausforderungen gilt es demnach auf ausgefallene und
gleichzeitig schöne Weise zu meistern.

Individuelle Lösungen sind aber auch dort gefragt, wo Räumlichkeiten ganz unterschiedlich genutzt werden.
Habisreutinger hat sich auf Akustikverkleidungen spezialisiert, die durch ihre Variation in Material, Aufbau und
Design einen flexiblen Lösungsansatz bieten. Dieser orientiert sich an den räumlichen Voraussetzungen sowie
der Objektnutzung. Eine kompetente Beratung und genaue Planung stehen deshalb immer ganz am Anfang eines
solchen Projekts.

Ein Vorzeigeobjekt ist in diesem Zuge auch das Innenministerium in der Willy-Brand-Straße in Stuttgart. Im April 2013
wurde der Ministeriumsneubau an der Willy-Brandt-Straße in Stuttgart eröffnet. Nach 3,5 Jahren Bauzeit werden
in dem 65 Mio. € teuren Gebäude, sowohl das Innenministerium, als auch Teile des Ministeriums für Umwelt-,
Klima- und Energiewirtschaft und Teile des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Baden-Württemberg Platz finden.

Habisreutinger setzte bei dessen Raumgestaltung auf ein Akustiksystem von TOPAKUSTIK. Der universelle
Einsatz an Wand und Decke, die hervorragenden Schallabsorptionswerte sowie die Möglichkeit, die vom Architekten
gewünschte Zementoptik als Oberfläche ermöglichen individuellen Systemeinsatz und wirkungsvolle Raumakustik.
An Flurdecken und Bürowänden wurden ca. 9.000 m² fertige Akustikverkleidungen von unserem Produkt „TOPAKUSTIK“
verbaut; ebenfalls in der speziellen Eternit Natur Oberfläche. Sowohl das Mengen-, als auch das Umsatzvolumen
dieses Bauvorhabens stellt einer der größten bislang gelieferten Aufträge im Hause Habisreutinger dar.

In dem neuen Katalog „Schall & Raum“ verdeutlicht Habisreutinger das umfassende Einsatzspektrum seiner Akustik-
systeme. Neben den Akustiksystemen von TOPAKUSTIK werden Produktinnovationen der Qualitätshersteller RICHTER,
ATMOS®, LIGNOTREND und HERADESIGN® vorgestellt. Die langjährige Erfahrung von Habisreutinger und die
Individualität innerhalb jeder Projektumsetzung werden anhand ausgewählter Referenzen überzeugend dargestellt.

Auch zur Produktthematik Objekt und Brandschutz liefert der neue Katalog eindrucksvolle Referenzen und Produkt-
informationen. Erhältlich ist dieser als PDF-Datei hier zum Download.

Weiterführende Informationen erhalten Sie gerne von unseren Spezialisten für Akustiksysteme
Reinhold Evers
(Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland) sowie
Frank Gühring (Bayern und Hessen)




Objekt:       Innenministerium Land Baden-Württemberg, Stuttgart
Bauherr:    Baden-Württ
emberg Stiftung GmbH
Arc
hitekt:  Staab Architekten, Berlin

 

Mehr Sicherheit im Zentrum für Psychiatrie in Ravensburg durch Spezialtüren

Das Zentrum für Psychiatrie in Weissenau bietet Menschen mit psychischen Problemen unterschiedliche
Behandlungsmöglichkeiten an. Stationäre Aufenthalte und ambulante Therapien haben dabei eines gemeinsam:
Die Patienten brauchen Räumlichkeiten, in denen Ruhe und Entspannung möglich sind. Zimmer werden während
der Therapiesitzungen und Behandlungen zu Rückzugsorten. Aber auch Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt, wenn
Gebäude von vielen Menschen frequentiert werden. Türen fungieren hier als Zugänge, Raumteiler, Grenzen,
Schalldämpfer.

Die Umbaumaßnahmen und architektonischen Erweiterungen im Haus 19 der medizinischen Einrichtung wurden von
dem Architekten Thomas Stumper konzipiert. Die Wahl qualitativer Sicherheitstüren des Herstellers SCHÖRGHUBER
wurde gemäß den Nutzungsanforderungen von Räumen getroffen. Ruhezonen wie Patientenzimmer wurden mit ein-
und zweiflügeligen Schallschutztüren SD42 ausgestattet. Trotz ihrer exzellenten Schallabsorption nach DIN 4109
stören sie die Raumwirkung nicht. Im Gegenteil: Die flächenbündige Integration der Türen innerhalb der Wand-
verkleidung sorgt auch optisch für Ruhe. Die wohnwarme Holzfarbe der Türenoberfläche in Weißtanne schafft einen
nahtlosen Übergang zur Wand.

Brand- sowie Rauchschutz erwiesen sich besonders bei Korridordurchgängen als unabdingbare Funktionen.
SCHÖRGHUBER lieferte daher T30/RS-Brand- und Rauchschutztüren in ein- sowie zweiflügeliger Ausführung.
Türrahmen und Stockzargen sind aus Massivholz. Passend zur Wandverkleidung wurden auch hier die Oberflächen
in Weißtanne gehalten. In Kombination mit den Seitenteilen und den Oberlichtern sowie der P4A Verglasung wirken
diese Sicherheitstüren freundlich und dezent. Die Transparenz lässt die Räumlichkeiten zudem größer und heller
wirken. Rauchmelder und Türschließer mit Feststellfunktion optimieren die Funktionalität der Schutztüren.

Im Gebäude sind auch Nassräume vorhanden. Für diese Anwendung wurden spezielle einflügelige Objekt- und
Nassraumtüren von SCHÖRGHUBER angefordert. Die robuste schichtstoffbelegte Oberfläche lässt Wasser abperlen.

Der Einsatz der Spezialtüren innerhalb dieses Projekts beweist deren Vielseitigkeit in Funktion sowie Optik.
Spezialtüren verbessern nicht nur die Gebäudesicherheit, sondern auch die Raumwirkung.

Von unserem Türenspezialisten Daniel Sorg erhalten Sie gerne weitere Informationen.

 

 

 
 


Objekt:            Zentrum für Psychiatrie, Ravensburg-Weissenau
Bauherr:         ZfP Südwürttemberg Weissenau
Architekt:       Thomas Stumper


 

Das Museum Huber - Parkett erzählt Geschichte

Ebenerdig eine historische Flaschnerwerkstatt aus dem Jahre 1900, im Obergeschoss ein weiter Ausstellungsraum
– so ein außergewöhnliches Haus findet man im Allgäuflecken Kisslegg. Der kleine Ort verbindet Moderne, Heimat-
liebe und Tradition. Als Flaschnermeister arbeitet Wolfgang Huber leidenschaftlich gern in der Werkstatt, denn trotz
der alten Werkzeuge und Kisten handelt es sich nicht um ein Museum, sondern um eine lebendige Arbeitsstätte.

Wolfgang Huber hatte bereits vor Jahren den Wunsch, die verwaiste Walser`sche Werkstatt an einem neuen Standort
innerhalb der Gemeinde detailgetreu zu rekonstruieren. Er erwarb 2009 ein Grundstück und begann 2010 nach
eigenen Plänen zu bauen. Das Dach der alten Werkstatt war bereits vor Jahren eingestürzt, sodass das historische
Inventar vor dem Umzug in das neue Gebäude aus den Trümmern geborgen werden musste.

Heute betreten Gäste eine Flaschnerwerkstatt, die scheinbar seit Jahrhunderten besteht, während Sie im Oberge-
schoss ein weitläufiger Ausstellungsraum erwartet. Nicht nur das Inventar in der Werkstatt, sondern auch die
massiven Bodendielen der Kunstgalerie weisen Gebrauchsspuren auf. Sie setzen den Museumsraum in Oberge-
schoss beindruckend in Szene. Um diesen antiken Charme auf die Massivholzdielen zu übertragen wurde die
Oberfläche, bezeichnet als atelier 03, einem speziellen Verfahren unterzogen. Von Natur aus sind Eichendielen mit
lebhafter Struktur versehen, festverwachsene und gekittete Äste sowie Astrisse sind charakteristisch. Auch der Splint
im Randbereich und das natürliche Farbspiel zeichnen die Optik von Eiche markant aus. Bei der künstlichen Alterung
der Parkettdielen werden beispielsweise Kanten abgebrochen und die Oberflächen mit Steinen sowie Glas bearbeitet.
Eine antike Behandlung mit Hartwachsöl schließt das Verfahren ab. Nach der Verlegung der Dielen wird die komplette
Bodenfläche mit einem Öl eingepflegt. Bei dem betreffenden Projekt wurden die Parkettdielen auf Lagerhölzer durch
die Nute der Diele geschraubt. Das Dämmmaterial für den Zwischenraum bildeten Holzfaserplatten.

Wolfgang Huber bezeichnet das Gebäude als eine persönliche Definition von Luxus. Der weitläufige Ausstellungsraum
soll in Zukunft auch für Architektenforen und Fachveranstaltungen zur Verfügung stehen. Der Gegensatz in einem
Gebäude könnte in der jeweiligen Raumwirkung nicht eindrucksvoller sein. Ein gelungenes Projekt, das Habisreutinger
mit den Parkettdielen Eiche markant, atelier, 03 betreuen durfte.

Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie gerne von unserem Parkett- und Bodenspezialisten Markus Zeh.

   

 

           Objekt:      Flaschnerei & Museum Huber, Kißlegg
           Bauherr:   Wolfgang Huber


Ökologisch solare Studentenhäuser - durch und durch in Holz

Die 40 Studentenhäuser in der Holbeinstraße in Ravensburg sind in ihrer Konstruktion und Materialisierung an
Innovation sowie Individualität kaum zu übertreffen. Für die Planung dieses einzigartigen Bauvorhabens beauftragte
die Karl Rinker GmbH & Co KG die Diplom-Ingeneurin Barbara Schweitzer aus Weingarten. Habisreutinger
unterstützte das Projekt schon im Vorfeld mit kompetenter Beratung und langjährigen Erfahrungswerten. Realisiert
wurde letztlich das Konzept eines KfW-Effizienzhaus, welches sich die vielseitigen Eigenschaften des Naturmaterials
Holz zunutze machte.

Bereits die Holzfassade aus Profilbrettern heimischer Weißtannen aus dem Schwarzwald lädt zukünftige Studenten
in ein Zuhause ein, das positives Lebensgefühl verspricht. Ökologisch hergestellte Holzfaserplatten bilden die äußere
Gebäudedämmschicht. Die Innenschale des Gebäudes ist vom Charakter des heimischen Fichtenholzes geprägt.
Vorgefertigte Holzschalungsträger bilden die primäre Tragkonstruktion, während bei den Innenwänden die
Holzständerbauweise Anwendung fand. Und auch der Bodenbelag zeigt das Material Holz in seiner schönsten Form:
geseifte Massivholzdielen aus Eiche.

Im Erdgeschoss lockt eine großflächige Holzstege-Terrasse aus Walaba Stauseeholz nach draußen. Diese Holzart
stammt aus Surinam, einem kleinem Land im Nordosten Südamerikas. Durch die lange Süßwassereinlagerung
im Stausee verbessern sich erstaunlicherweise die Holzeigenschaften. So ist Walaba Stauseeholz deutlich formstabiler
und haltbarer als herkömmliches Urwaldholz. Unerwünschte Verfärbungen der Holzdielen kommen nicht vor, da die
dafür verantwortlichen Inhaltsstoffe ausgewaschen werden. Terrassendielen aus Walaba Stauseeholz überzeugen
aber nicht nur mit hervorragenden technischen Eigenschaften. Auch ihre Optik ist außergewöhnlich. Aus ökologischer
Sicht ist Walaba Stauseeholz sehr wertvoll. Im Laufe der Jahre würde das surinamische Rohstoffreservoir ungenutzt
verrotten, wäre der Fluss Suriname nicht bereits in den 70er Jahren gestaut worden. Jetzt liefert der Stausee langfristig
hochwertiges Holz, während intakte Regenwälder geschont werden.

Das Lebensgefühl ansässiger Studenten wird in diesen einzigartigen Studentenhäusern von Natürlichkeit und Ökologie
vitalisiert. Ein Wasserrad mit angeschlossenem Generator fungiert als regenerative Energiequelle, Solarzellen auf dem
Dach liefern Energie für die Wassererwärmung. Eine klassische Heizung entfällt praktisch, dank zuschaltbarer
Infrarotplatten und intelligenter Raumbe- und -entlüftung.

Habisreutinger sieht in diesem Konzept wesentliche Ansätze für die Bauvorhaben der Zukunft – die Realisierung
und die positive Reaktion der Studenten sowie die messbare Energieeffizienz bestätigen diesen Standpunkt.

Ihre persönlichen Ansprechpartner im Holzbau Martin Maier (Bayern), Alexander Döhner (Baden-Württemberg Ost) und
Sebastian Früh (Baden-Württemberg West) beraten Sie gerne individuell!  

 


 

Objekt:      Studentenwohnungen, Ravensburg
Bauherr:   Karl Rinker GmbH & Co. KG
Architekt: Dipl.-Ing. Barbara Schweizer, Weingarten


 

PhoneStar TRI und PowerFloor - wirkungsvolle Kombination

Die eigenen vier Wände sollten ein Ort zum Wohlfühlen sein. Wohnungen in ruhiger Lage und mit guter Trittschall-
dämmung werden daher bevorzugt besichtigt und bezogen. In größeren Städten zahlen Bewohner sogar höhere
Mieten, um Ruhe genießen zu dürfen. Bei der Modernisierung einer Dachgeschosswohnung in Essen war eben
dieser Wunsch ein wichtigstes Kriterium für die Sanierungsmaßnahmen. Insgesamt 150 m2, über zwei Etagen
eines Mehrfamilienhauses, sollten demnach nicht nur mit einer Fußbodenheizung ausgestattet werden, sondern
auch eine Trittschalldämmung erhalten. Zudem musste in der ersten Etage ein Höhenunterschied von ca. 15 cm
ausgeglichen werden – lange Austrocknungszeiten galt es allerdings zu vermeiden.

Die Wahl fiel auf den effektiven Schallschutz der Marke PhoneStar in Kombination mit der Fußbodenheizung
PowerFloor Exclusiv. Die Schalldämmplatten bestehen aus den umweltfreundlichen Grundmaterialien Sand
und Holz. Hochverdichteter Quarzsand wird in eine mehrlagige Schwerwellkartonage eingebracht. Die Sandkörner
werden beim Auftreffen des Schalls in mikroskopische Schwingungen versetzt, sodass die Schallenergie in B
ewegung transformiert wird. Aus diesem Prinzip resultiert eine erstaunliche Luftschalldämmung mit bis zu
Rw = 36 dB. Die Schalldämmplatte ist allerdings nur 10 bis 15 mm dick. Das menschliche Gehör empfindet
bereits eine Lärmverringerung von 10 dB als Halbierung des Geräuschpegels. PhoneStar Schalldämmplatten
gibt es außerdem in drei Varianten – optimiert für den jeweiligen Anwendung an Wand, Decke und Boden.

Bei der Wohnungssanierung in Essen wurden die Schalldämmplatten PhoneStar TRI eingesetzt. Verklebt auf
Holzweichfaserplatten wurden sie am Boden in schleppendem Verband Stoß an Stoß verlegt. PowerFloor-Platten
konnten anschließend als zweite Plattenschicht auf PhoneStar verklebt werden. Im Bereich des Spitzbodens wurde
die Fußbodenheizung mit einem Rohrabstand von 250 mm auf einer OSB-Platte montiert. Das intelligente Rohr-
system garantiert zukünftig eine Energieersparnis von bis zu 40 %. In der ersten Etage der Wohnung wurde die
Höhendifferenz ausgeglichen, indem der Massivboden abgeschliffen und entsprechend aufgebaut wurde. In einigen
Bereichen wurde mittels einer Schüttung und PhoneStar TRI gearbeitet, um die Höhe anzugleichen. Nach der
vollständigen Verlegung der Fußbodenheizung wurde eine Armierungsschicht aufgebracht. Auf dieser konnte der
gewählte Bodenbelag verlegt werden.

Habisreutinger begleitete dieses Projekt in Konzeption und Realisierung. Der Trittschallpegel erreichte durch den
Aufbau 51 dB. Damit wurden die Anforderungen an Trenndecken sogar übertroffen.

Ihre persönlichen Ansprechpartner im Holzbau Martin Maier (Bayern), Alexander Döhner (Baden-Württemberg Ost) und
Sebastian Früh (Baden-Württemberg West) beraten Sie gerne individuell!

 

 
 

Unsere Experten für den Architekten- und Planerservice:

 

Akustik:
Reinhold Evers (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland), Tel. 0751/4004-260
Frank Gühring (Bayern, Hessen), Tel. 0751/4004-289

Boden, Wand & Decke:
Markus Zeh, Tel. 0751/4004-171

Holzbau:
Martin Maier (Bayern), Tel. 0751/4004-259
Sebastian Früh (Baden-Württemberg West), Tel. 0151/44825474
Alexander Döhner (Baden-Württemberg Ost), Tel. 0751/4004-221

Oberfläche:
Michael Pfeifer, Tel. 0751/4004-170

Plattenwerkstoffe:
Florian Oberle, Tel. 0751/4004-125

Türen:
Daniel Sorg, Tel. 0751/4004-154

 

Teambild Akustik Slideshow
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