Chronik - von 1431 bis heute

1431 Erste urkundliche Erwähnung der klösterlichen "Oberen Sägemühle".

1712 Johann Georg Habisreutinger zieht aus Immenstadt im Allgäu nach Weingarten, da das Kloster im Hinblick auf den Bau der Basilika einen tüchtigen Säger sucht. Sein Sohn Severin, geboren 1707, wird wie sein Vater Klostersäger.

1803 Säkularisation: Die bislang klösterliche "Obere Säge" wird an den Obersäger Franz Josef Habisreutinger verpachtet.

1822 Johann Baptist, der älteste Sohn des Franz Josef Habisreutinger, kauft die Säge vom Königlichen Kameralamt Weingarten mit dem 1. Kredit von der im gleichen Jahr gegründeten Oberamtssparkasse heute Kreissparkasse. 1822 ist damit das Gründungsjahr der Firma. Sie wird mit der Nr. 4 im Ravensburger Handelsregister geführt.

1892 übernahm Franz Sales Habisreutinger, Enkel von Johann Baptist, die alte Säge und baute sie zu einem leistungsfähigen Betrieb der Holzwirtschaft aus.

1911 Durch den Bau einer Druckleitung vom Mahlweiher zum Sägewerk konnte eine Wasserdruckturbine von 150 PS in Betrieb angenommen werden. Damit war der Grundstein gelegt für den Betrieb weiterer moderner Sägwerksmaschinen.

1933 Errichtung eines großen Schnittholzlagers an der Waldseer Straße (heutige B30 alt).

1937 Umwandlung der Firma Franz Habisreutinger in eine OHG, Geschäftsführer:
Hugo Habisreutinger sen. Holzkaufmann und Franz Habisreutinger Holzkaufmann.

1950 Erweiterung der Angebotspalette durch Aufnahme von Sperrholz, Furnier und Platten aller Art.

1954 Das alte Sägewerksgebäude wird abgebrochen und durch ein neues mit freitragender Holzkonstruktion ersetzt.

1957 Aufstellung einer großen horizontalen Blockbandsäge.

1960 Da die Antriebsleistung für den erweiterten Maschinenpark nicht mehr ausreicht, wird ein modernes Dampfkraftwerk mit 300 PS Leistung gebaut. Zusammen mit der Wasserturbine verfügt das Unternehmen jetzt über eine Antriebsleistung von 450 PS.

1967 Der gesteigerte Bedarf der Holzhandlung an Platten aller Art, Paneele, Furnieren, Fertigtüren und anderem macht den Bau einer unterkellerten Furnier- und Platten- Lagerhalle mit weit gespannter Leimbinder- Dachkonsturktion notwendig.

1973 Umwandlung der Firma Franz Habisreutinger OHG in eine KG.
Komplementäre: Holzkaufmann Hugo sen. und Franz Habisreutinger
Kommanditisten: Dipl.-Kfm. Wolfgang Habisreutinger,
Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hugo Habisreutinger jun.

1976 Gründung einer Filiale in Friedrichshafen.

1977 Bau eines Verwaltungsgebäudes mit Ausstellung an der Schussenstraße und Schnittholzüberdachung mit ca. 1500 m² an der Waldseer Straße.

1978 Mechanisierung des Sägewerks, vollautomatische Gatterstraße.

1981 Erweiterung der massiven Lagerhalle an der Schussenstraße auf 5000 m² Lagerfläche. Gründung der Holzland AG in St. Gallen, einer Schweizer Tochtergesellschaft.

1985 Erweiterung der Trockenkapazität von vier auf sechs Kammern mit einem Fassungsvermögen von 140 m² Schnittholz.
Gründung der Filiale Biberach in der Waldseer Straße.
Bau einer 4000 m² großen Hochregal-Lagerhalle für Hobelware an der Schussenstraße.
Neubau Güterwagon-Entladestation mit Stapler an der Gartenstraße.

1986 Neubau eines modernen Hobelwerks mit entsprechender Mechanisierung an der
Wolfegger Straße.

1988 Übernahme der Holzhandlung Messner in Wurmlingen-Tuttlingen.

1990 Schnittholzhalle im Sägewerk mit 1200 m² Lagerfläche fertiggestellt.

1991 Bau einer überdachten Hobelwarenhalle mit 2000 m² Lagerfläche an der Gartenstraße.

1992 Kauf des Bundeswehrgeländes nördlich der Bahngleise mit 1200 m² Lagerhalle. Die firmeneigene Grundfläche wird um 7500 m² erweitert und umfasst nun insgesamt über 48000 m².

Errichtung eines modernen Holz-Zentrums mit Fachmarkt und Ausstellung an der alten B30.

1993 Großzügige Überdachungen des Schnittholzlagers. Ausbau des Furnierlagers in der Halle am Gleis sowie Einbau von Sanitäreinrichtungen und Aufenhaltsräumen für Mitarbeiter. Neubau von Büros für die Abteilung Schittholz und Furnier.

1996 Neubau und Eröffnung des Holzzentrums Neu-Ulm mit Ausstellung und Fachmarkt mit 1500 m² Austellungsfläche.

1997 Eröffnung Holz- und Gartenmarkt in Weingarten mit 1200 m² Verkaufsfläche.

1999 Kauf der ehemaligen Straßenmeisterei um ein Pufferlager für Ladegeschäfte zu haben mit
9500 m² Fläche.

2000 Schließung des Sägewerks und Nutzung der Trockenkammern und des Geländes für die Abteilung Europa-Schnittholz.

2001 Neubau des Holzzentrums Biberach im Gewerbegebiet Aspach.

2005 Lagerflächenerweiterung um 30% durch Erweiterung der bestehenden Haupthallen mit Unterkellerung und Entladerampe.

2006 Eintritt von Maximilian und Felix Habisreutinger in die Firma.

2008 Eröffnung unserer neuen Niederlassung in Nürtingen.

2009 Eröffnung unserer neuen Niederlassung in Kempten.

2010 Umbau der Holzzentren in Weingarten und Friedrichshafen.

2012 24 Jahre gehört Messner zur Habisreutinger-Familie. Nun wird es auch Zeit, dass wir es mit unserem Namen zeigen. Darum wird aus Messner Habisreutinger.

2013 Eröffnung unserer neuen Niederlassung in Freiburg. Messner und Habisreutinger wachsen zusammen. Wir treten unter einer Marke auf.

2014 Eröffnung unserer neuen Niederlassung in Gersthofen.

2015 Umbau des Holzzentrums Neu-Ulm.

2017 Eröffnung unserer neuen Niederlassung in Konstanz.


FacebookGoogle+